20. März 2011

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins


// © Anne Reibke


welt in ton, steine, scherben

die seele in tausend stücke gesprungen
zerissen von tausenden momenten
flehen deine augen nach sicherheit
ich schaffe es nicht, sie alleine aufzusammeln
jedenfalls nicht alle

dein mund ist weit aufgerissen
doch kein ton dringt daraus hervor
ein stummer schrei
zeitsprung

18. März 2011

gedankenlosigkeit

hä? was soll das denn?

ich greife dich nicht. du sprichst seit kurzem eine andere sprache,
ich höre sie und kann doch nichts verstehen.
warum so plötzlich?
habe ich das wesentliche nicht mitbekommen?
ich wollte doch nur alles richtig machen.
das war wohl zu viel. ich habe mir zu viel vorgenommen.

mal wieder.

in der schwebe verliere ich die feste erde unter meinen füßen
sie wird mir weggerissen
so kommt es mir vor.
und doch ahne ich, dass ich selbst verantwortung trage.